Nein, es hat nichts damit zu tun, dass ich den Film “Der Ja-Sager”, wo Jim Carrey zum YES-Man mutiert, gesehen habe. Ehrlich nicht :)

Nun, ich beobachte es oft und gerne. Die Menschen, so auch ich, befürworten am liebsten ihre eigenen Lösungen. Das liegt in der Natur der Sache und hat wohl etwas mit Identifikation zu tun. Haben wir uns einmal auf etwas festgelegt, machen wir dies zu unserem Eigenen. Darum sehen wir es nicht gerne, wenn uns dies jemand wegnimmt oder reinquatscht. Doch leider übersehen wir dabei auch oft, dass unsere Lösungen nicht immer nur die Besten sind. Auch wenn wir dies naturgemäss automatisch denken. Schliesslich hat es einen Grund, warum wir zu dieser Lösung gelangt sind. Dass wir dabei aber nur aus unserer Privat-Logik handeln und denken können entgeht einem gerne.

Der zweite Mensch
Müssen wir nun unsere Lösung mit jemand anderem teilen, der auch ein Mitspracherecht besitzt, oder wir ihm ein solches gewähren, sind die Schwierigkeiten schon vorprogrammiert. Privat-Logik versus Privat-Logik. Der neue Mensch macht sich auch so seine Gedanken und kann es kaum erwarten seine Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Meist in dem Versuch die eigenen Lösungen zu untergraben und widerlegen und seine Lösungen als die Bessere zu verkaufen. Das hat keine böse Absicht. Es entsteht ganz natürlich aus der Privat-Logik und den daraus resultierenden Überlegungen.

Im Prinzip ist es wie Schach. Sobald ein neuer Zug ansteht, muss eine Strategie entwickelt werden. Dass dabei oft viele Dinge übersehen werden kennt jeder, der gerne Schach spielt. Die YES-Lösung wäre nun der Versuch, einen Zug zu entwickeln, den beide Parteien für den Optimalen, bestmöglichen halten. Quasi nach dem Vier-Augen-Prinzip.

Beim Schach macht das sicher wenig Sinn, man will ja gewinnen, also wird man nicht seine Strategien veröffentlichen. Beim Teamwork hingegen ist es match-entscheidend für das Team als solches. Deshalb sollte man nur Züge unternehmen, die alle Beteiligten als den Optimalen erachten. Unabhängig davon, ob man die eigene Lösung als besser empfindet oder nicht.

Das ist jedoch nicht so einfach. Denn ab welchem Zeitpunkt weiss man, dass man die eigene Lösung fördern sollte, weil es wirklich die bessere sein könnte, und wann schweigt man besser um zu sehen, ob das Vis-à-Vis nicht doch ein wenig weiter gedacht hat als man selber?

Nun, ich denke der Schlüssel dazu ist die YES-Lösung. Eine YES-Lösung ist nur dann eine echte Lösung, wenn in beiden Personen ein Gefühl entsteht, das man vielleicht mit: “Ja genau!”, oder “Jetzt haben wir’s!”, oder “So könnte es gehen!” umschrieben werden kann. Nur wenn man wirklich bestrebt ist, nach einer wahrhaftigen YES-Lösung Ausschau zu halten, wird man diese auch erreichen.

Aber Vorsicht! YES-Lösungen verstecken sich vor: Egoisten, Besserwisser und versteckten Absichten. YES-Lösungen offenbaren sich nur dann, wenn alle Teammitglieder am gleichen Strang zu ziehen bereit sind und für die eine Sache einstehen, ohne ihre persönlichen Belange in den Vordergrund zu stellen. YES-Lösungen machen kaum Bekanntschaft mit Persönlichkeiten, denn sie sind sehr scheu und unnahbar, weshalb sie den persönlichen Bezug eher meiden. Wer also versuchen sollte seine Person mit einer YES-Lösung zu dekorieren, wird kläglich scheitern.

Viel Glück!

Liebe Freunde, ich weiss nicht wie weit euch bekannt ist, dass wir gewaltig verarscht wurden. Verschwörungen sind jetzt das Thema. Ich weiss natürlich auch nicht, in wie fern ihr die Nase gestrichen voll habt, von diesen “Verschwörungs-Theoretikern”. Nun, ich bin auch nicht Freund des unreflektierten bilden von Meinungen. Ich sehe Dinge gerne sachlich, vorurteilslos und ohne Meinung. Egal wie haarsträubend sie sind. Würde mir also jemand von UFO’s erzählen, ich würde einfach zuhören und mit der mir innewohnenden “Privat-Logik” ein klitzekleines Urteil fällen um festzustellen, ob es eher in die Kategrie der Möglichen oder in die der Unmöglichen gehört. Es dient aber lediglich dem Verstand, weil dieser ja so gerne schubladisiert. Es bedeutet keinesfalls, dass die Kategorie der unmöglichen Dinge unantastbar sind. Ganz im Gegenteil, sie ist lebendig und sehr dynamisch. Aber, selbstverständlich brauchen wir Quellen, Beweise, Rückschlüsse und so weiter und so fort.

Deshalb, liebe Freunde, fordere ich euch auf, die Vorurteile loszulassen, das Unfassbare für möglich zu halten und zu versuchen einen nüchternen Blick auf die Welt zu werfen. Ohne persönliche Färbung. Ich weiss, es ist schwierig, aber lernbar! Und bitte, lasst euch nicht täuschen. Man kann grundsätzlich davon ausgehen, dass alle, wirklich alle, Dinge gute wie schlechte Seiten haben. Genau so gibt es auch auf beiden “Seiten” gute, wie schlechte Menschen. Ein Beispiel:

Liest man auf Wikipedia über Verschwörungstheorie stösst man auf den Begriff Buchverschwörung. Das finde ich persönlich ein wunderbares Beispiel. Es ist genau so sinnfrei wie der Rest des Textes. Das, genau, war jetzt ein Urteil. Und zwar ein scharfes. Seht ihr. Und so funktioniert es. Geschickte Wortwahl, treffsichere Argumente auch wenn ihnen keine Evidenzen zu Grunde liegen. Doch dann sind sie im Bewusstsein der Menschen. Und es gab viele solcher Beispiele wo man schlicht und ergreifend auf dem Holzweg war.

Ich möchte deshalb hier mal ein par “Wunden” öffnen und Möglichkeiten aufzeigen. In Google gibt es dazu viel Literatur, weshalb ich hier weder eine Meinung noch einen Kommentar dazu abgebe.

Hältst du es für möglich dass…
- … eine Regierung Menschen ermordet um Ziele zu erreichen?
- … diese Regierung nicht in einer Bananenrepublik zu finden ist, sondern hier ganz in der Nähe?
- … dass Geheimdienste benutzt werden um diese Ziele zu unterstützen und die Taten zu verschleiern?
- … dass die Menschen die wir in den Medien sehen, Politiker, Wissenschaftler, Pressesprecher nicht das erzählen was sie wirklich meinen oder tun werden? Oder schlicht selber nicht wirklich informiert sind?
- … dass viele Dinge genau den Gegenteiligen Zweck verfolgen als für den sie eigentlich gedacht sind?
- … dass die Weltgesundheits Organisation nicht die Gesundheit der Menschen sondern die Krankheiten im Visier hat?
- … dass Sicherheitsmassnahmen nicht der Sicherheit der Bevölkerung sondern der Sicherheit der Regierenden VOR der Bevölkerung dienen?
- … dass wir nicht alleine im unendlich grossen Universum sind?
- … dass es Zivilisationen da draussen geben kann, die so weit fortgeschritten sind, dass sie uns beobachten können, so wie wir freilaufendes Wild beobachten?
- … dass das was in den Medien vorgetragen wird, nur ein winzig kleiner Bruchteil dessen ist, was wirklich vor sich geht?
- … dass es möglich sein könnte, eine Verschwörung von so gigantischem Ausmass zu realisieren, dass schon wer darüber spricht sich der Lächerlichkeit preisgibt? So wie vor einiger Zeit jemand der über eine Welt sprach, die nicht der Mittelpunkt des Universums ist?

Oder anders gefragt:
Warum halten Politiker nicht, was sie versprechen? Warum sagen sie immer es sei so nicht möglich gewesen? Warum ziehen sie nicht an einem Strang und behaupten es sei halt nicht möglich? Warum vergiften die Grosskonzerne unsere Umwelt? Warum verkaufen uns die Grosskonzerne so viel Kram, den wir nicht benötigen? Warum werfen Grosskonzerne tausende Tonnen Lebensmittel weg, während dort, von wo es geliefert wurde, die Menschen verhungern? Warum produzieren Pharamaindustrien Medikamente die krank und nicht gesund machen? Warum gibt es Geheimdienste? Was ist so geheim, das man uns nicht erzählen könnte? Warum werden die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer? Warum gibt es Inflation? Wieso braucht es einen Zins? Warum müssen wir 40 Stunden arbeiten in der Woche? Warum lässt man uns keine Zeit um nachzudenken? Warum versucht man uns das Internet zu verbieten? Warum werden wir immer mehr kontrolliert? Immer mehr Daten über uns gesammelt? Immer nur Krieg und Terror im Fernsehen gezeigt? Warum wird mehr Geld für Waffen als für Lebenserhaltende und Wohlbefinden steigernde Dinge ausgegeben?

Vielleicht denkst du mal darüber nach. Vielleicht schliesst du dich auch einer unsichtbaren aber rasant wachsenden Bewegung an. Einer Bewegung, die nicht an einer Organisation angeschlossen ist, die nicht in einem Verein zusammenkommt, die nicht einen Internetauftritt besitzt. Nein, eine Bewegung, die in den Menschen entsteht. Menschen mit gesundem Menschenverstand und grossem Herzen. Die genau beobachten was vor sich geht und aufhören all diesen Mist zu glauben, den sie uns tausende Jahre lang von oben herab gepredigt haben. Jetzt ist es an der Zeit widerstand zu leisten. Ein Widerstand ohne Gewalt und ohne Kampf. Wir werden aufhören zu kooperieren und wir werden genau hinschauen bei den Dingen die wir tun.

Bist du bereit für eine neue Welt? Eine Welt in der wirklicher Frieden, Fülle und Wohlbefinden Dinge sind die zuoberst auf der Agenda stehen? Eine Welt die Nachhaltigkeit, Fortschritt und Gemeinschaft in den Fordergrund stellt. Eine Welt in der Habgier, Triebhaftigkeit und Sinnlosigkeit einer traurigen Vergangenheit angehören, als die Menschen noch Barbaren waren. Wir werden heute und morgen dafür einstehen müssen, wir werden die Veränderung in uns selber hervorbringen müssen, wir werden uns einsetzen für das Gute und dem Schlechten keinen Nährboden geben. Wir werden intelligent, weise und vorallem mit Liebe und Mitgefühl handeln.

Bist du bereit?

Wie so oft, ist die Kluft zwischen Schein uns Sein sehr gross. Oft kann man nicht so genau wissen, worin jetzt genau der Unterschied besteht. Obwohl alles eins ist, wie uns die Mystiker oft weismachen wollen. Wie lösen wir dieses und jenes Problem denn nun?

Vielleicht sollten wir uns einmal fragen, worin der Unterschied zwischen Objekt, Subjekt, Orientierung und Linearem, also seriellem Denken genau besteht. Es ist ja eigentlich nicht wirklich klar, was Zeit genau bedeutet und wie lange sie dauert. Während des Aktes beispielsweise scheint sie förmlich genussvoll und in rhytmischen Bewegungen zu verfliessen, während sie beim Schaufeln in aller Strenge stets am gleichen Ort zu verweilen scheint. Das ist nicht weiter verwunderlich, wenn man bedenkt, dass nichts in Serie geschieht noch jemals geschehen wird. Alles ist paralell. Alles findet zur selben Zeit, am selben Ort statt. Oder besser gesagt, ist. Weil findet statt ja bereits wieder Zeit impliziert.

Soweit zum Fundament. Aber was kann das für unser täglich Leben bedeuten, wozu soll es dienen? Frauen lassen sich damit kaum beeindrucken, oder höchstens die Schrägen. Möchte man meinen! Aber ich kann euch versichern, aus eigener Erfahrung, dass man durchaus damit leben kann. Damit, dass man die Schönen der Gesellschaft mit geistigen Floskeln befestigt und in ihren ganz persönlichen Bann zu ziehen vermag. Wie das geht? Ganz einfach. Im Nachfolgenden eine kleine Anekdote aus meinem bescheidenen Repertoire des Lebens.

Alles ist eins und Göttlichkeit rund. Letzeres stammte von ihr. Ich war überrascht, auf jemanden zu treffen, der so viele Fragen zu stellen und so viele Gedanken zu tragen vermag. Genüsslich sog ich mir jeden Anblick und jede Seinsqualität in die Tiefen meines Eigenen. Sprudelnd und voller Freude vermochte ich aus dem Vollen zu schöpfen und das zu geben um was es mir wirklich geht und ich selber als äusserst delikat und wertvoll erachte. Und wie wir so die Blüte des Abends in Andacht der Quelle bestaunten und die Zeit den Raum zu dehnen vermochte, bis auch wirklich zu gehen der letzte Eintrag im Fahrplan seinen Zoll forderte, kam es dahin, was ich mich nie hätte getraut zu fragen. Doch ich tat es. Und ich tat es mit Freude und tiefer Beklommenheit. Doch das war nicht weiter schlimm, denn jetzt war es raus. Die Freiheit wieder zurück erobert, alle Last zur Seite gelegt. Jetzt konnte das Leben beginnen, ich hatte nichts mehr zu verlieren. Und so war es dann auch. Sie scheute keine Antwort, war nicht darum verlegen und vertröstete mich auf ein andermal. Aber, sie hatte nicht nein gesagt :-)

Am Anfang war das Paradies und Gott schuf den Mann. Dem Mann war es sehr angenehm in diesem Paradies. Doch eines Tages sprach Adam zu Gott: “Gott, es gefällt mir sehr gut im Paradies. Aber ich fühle mich alleine. Ich möchte jemanden haben zu dem ich sprechen kann.” Und Gott sagte: “Gut, ich werde dir Eva erschaffen.” “Was ist Eva?”, fragte Adam. “Eva ist eine Frau. Sie wird mit dir sprechen, und du wirst ihr zuhören, auch wenn du nicht verstehen kannst was sie sagt. Sie wird auch dir gut zuhören und ihr werdet eine gute Zeit zusammen haben.” erwiderte Gott. “Oh, fantastisch!” freute sich Adam. Und Gott schuf die Frau. Der Frau war es sehr angenehm in diesem Paradies. Sie erfreute sich an der Schönheit und der Liebe die in dem Paradies war. Doch eines Tages sprach Eva zu Gott: “Gott, es gefällt mir sehr gut im Paradies. Aber ich fühle mich alleine. Ich möchte jemanden haben zu dem ich sprechen kann.” Und Gott sagte: “Gut, ich werde dir Adam erschaffen.” “Was ist Adam?”, fragte Eva. “Adam ist ein Mann. Er wird gut für dich sorgen. Er wird zwar ein wenig stärker sein als du und auch etwas schneller. Dies ist nötig, damit er jagen gehen kann und Dinge sammeln, die er dir dann nach hause bringt.” erwiderte Gott. “Oh, fantastisch!” freute sich Eva. Und Gott sprach: “Aber ein kleines Geheimnis muss ich dir verraten. Wir müssen Adam sagen, dass ich ihn als Ersten erschaffen habe.” “Gut.” sagte Eva. Und Gott sprach: “Und dieses Geheimnis muss unter uns bleiben. Ich sage es nur zu dir, von Frau zu Frau.”

Danke den Universitäten. Ohne die Grossinquisitionen der Wissensgewinnung währen wir noch heute im schicken Fell und der Designerkeule unterwegs. Vielleicht hätte sich die Kunst der Höhlenmalerei weiterentwickelt, aber bestimmt würde es uns nicht so gut gehen, hätten wir all diesen Mist diese tollen Sachen nicht erfunden.

Eine dieser saumässig dummen in einem Geniestreich entworfenen Studien an einer dieser Verdummungsmaschinerien fantastischen vom Glanz unendlicher Hirnwindungen durchströmten Universitäten hat folgendes herausgefunden: “Wenn Mitarbeiter eine entspannte Atmosphäre vorfinden, arbeiten sie produktiver.” Fantastisch. Ich wusste es schon immer. Wir würden verdummen, wenn wir keine Gelehrten hätten. Genau wie die Mönche für unsere Erleuchtung arbeiten, erarbeiten die Gelehrten unsere Genialität. Bestimmt ist auch dies der Grund dafür, dass es heute keine Sklaverei mehr gibt. Wahrscheinlich gab es dazu ebenfalls eine Studie, die ganz klar besagte, dass mehr als 50 Peitschenhiebe pro Stunde nicht so förderlich für die Arbeitsleistung sind wie 25 pro Tag. Auch dieser Blitz der Eingebung brachte uns dem unendlichen Fortschritt ein beträchtliches Stück näher.

Was der Artikel über die Studie mit den Sitzgelegenheiten nicht enthüllte, wie dieses Experiment durchgeführt wurde. Nur das mit den Sofas liess durchblicken, dass man offenbar den Mitarbeitenden Gelegenheit bot, zwischenzeitlich auf einem Bequemen Untersatz auszuruhen. Gedanklich stelle ich mir dieses Experiment in etwa so vor:

Es gab drei Gruppen von Studenten die gerne an dieser Studie teilnehmen wollten. Die eine Gruppe arbeitete ganz normal, wie wir es aus unserem Büroalltag kennen. Die andere Gruppe wurde mit Fussfesseln an die Steinhocker gekettet und ihre Finger mit Gewichten beschwert, um zu sehen wie lange Texte sie so schreiben können. Die dritte und letzte Gruppe schliesslich musste eigentlich nicht wirklich arbeiten, denn diese war damit beschäftigt die ihnen von hübschen Damen servierten Cocktails in der Sofa-Lounche zu schlürfen, während diese die zweite Gruppe hinter der Glaswand begutachten durfte.

Gut, dass es Wissenschaftler gibt. Jetzt weiss ich, falls ich mal eine eigene Firma habe, was zu tun ist. Dankeschön.

Das konnte ich heute in der Titelzeile einer Zeitung meines Sitznachbarn im öffentlichen Verkehr lesen: “Der Faktor Mensch wird unterschätzt”.

Ich weiss nicht mehr, welchen Teil der Zeitung dies betraf. Betroffen gemacht hat es mich aber alleweil. Es ist die Kernaussage, die mich zum Nachdenken angeregt hat. Ich versuche mal diesen Satz, in dem wir Menschen eine, wenn auch kleine, zu einem Faktor degradierten, Rolle spielen, genauer unter die Lupe zu nehmen.

Wir Menschen, also wir Faktoren, die wir multipliziert werden mit Arbeitskraft und Arbeitspensum geteilt durch Ansprüche, passen noch immer nicht ins richtige Schema. Noch immer ist es, leider Gottes so, dass man diesen Faktor schlicht unterschätzt. Lange wurde angenommen, dass dieser klitze kleine Faktor weit unter 1 liegt und somit nicht wirklich einkalkuliert werden muss. Schliesslich gibt es viel wichtigere Dinge, wie Wirtschaftswachstum, Börsenkapitalisierung, Finanzierungskraft, Zentralisierung und nicht zu letzt natürlich Monopolisierung. Da soll das Faktörchen Mensch sicher keine allzugrosse Rolle spielen, schliesslich geht es hier nicht um diesen. Wichtig sind die Produkte und deren Ertrag, den wir dabei erwirtschaften. Wir? Ja richtig, wir Faktoren erwirschaften diesen Ertrag. Dass wir dabei diesem nicht im Weg stehen wollen ist ja sonnenklar, schliesslich fallen wir als Faktor meist nur störend ins Gewicht. Schliesslich brauchen wir leider Gottes noch immer Nahrung und Ruhepausen. Viel besser wäre, man würde uns lästige Faktoren ersetzen durch einen Maschinenpark, den man auch viel besser in ein Schema pressen könnte. So ein Maschinenpark ist ja auch viel seltener krank und braucht keine Sozialfürsorge.

Was mich allerdings ein wenig stutzig macht an dieser Titelzeile ist, dass es eigentlich unsere Welt ist, in der wir ein Faktor sind und damit eine Rolle spielen. Wie hoch müsste also dieser Faktor in etwa sein? Nehmen wir ein Beispiel. Du spielst ein Computerspiel. Leider gefällt es dir nicht besonders, weil der Programmier keinen allzugrossen Wert darauf gelegt hat, ob es jemandem gefallen wird. Dafür ist die Grafik ausgezeichnet, die Bedienungsanleitung hervorragend und das Spiel weist keinen einzigen Fehler auf. Nun, dieses Spiel verkauft sich wohl nicht besonders und später würde dieser Programmierer einen Zeitungsartikel schreiben mit dem Titel: “Der Faktor Mensch wurde unterschätzt.” Weiter unten können wir dann in diesem ausführlichen und detaillierten Artikel lesen, dass nach umfangreichen wissenschaftlichen und von diversen Universitäten begleiteten Studien herausgefunden wurde, dass so ein Computerspiel wohl auch Spass machen müsse. Leider wurde keine dieser Studien bis heute verifiziert und stellen somit fragwürdige Hypothesen dar.

Ja das ist auch wirklich ein grosses Problem. Wir wissen es nicht so genau, ob denn jetzt der Faktor Mensch wirklich wichtig ist für diese Welt oder nicht. Schliesslich sind wir hier auf diesem Planeten anwesend und spielen mehr oder minder grosse Rollen. Mit was für einem Faktor diese Rolle multipliziert werden muss, weiss bis jetzt noch niemand. Dafür müssen wohl erst weitere Untersuchungen und Studien durchgeführt werden.

Das Gegenteil von eingesperrt sein. Ein Text von und mit C.S.

Nach meinem Verständnis ist es so, dass wenn ich frei bin, ich hingehen kann wo ich will, tun kann was ich will, denken kann was ich will, fühlen kann was ich will, sein lassen kann was ich will, schlafen kann so lange ich will, essen kann so lange ich will, wach bleiben so lange ich will, stehen kann so lange ich will, sitzen kann so lange ich will, malen kann so lange ich will. und so weiter.

Was geht nicht? Alles geht nicht. Ein Beispiel. Wenn der Wecker klingelt. Oder ein anderes Beispiel. Wenn der Zahltag nicht eintrifft. Ein weiteres Beispiel? Vier Wochen, anstelle fünf Wochen Ferien-Guthaben. Interessant. Es heisst Guthaben. Gut, dass ich es habe? Aber. Wenn ich doch frei bin, warum habe ich dann etwas gut. Etwas. Und nicht alles. Freisein müsste doch bedeuten, dass ich habe was ich will. Jederzeit. Bin was ich will. Jederzeit. Dem ist offensichtlich nicht so.

Eine andere Betrachtungsweise. Können wir fliegen? Ich nicht – du? Können oder wollen wir nicht? Oder meinen wir nur, es nicht zu können? Was ist Freiheit? Zu fliegen wie ein Vogel?

Noch eine weitere Betrachtungsart. Können wir sterben? Weisst du das? Ich nicht. Wir sehen zwar, dass Körper aufhören zu atmen und dann irgendwann das Skelett zum vorschein kommt. Heisst das gestorben? Nach der allgemeinen Begrifflichkeit offenbar. Ist dann jemand tot? Weisst du das? Woher? Kann man es wissen? Nein? Wer sagt dir das? Dein Glaube? Und was ist mit deinem Wissen? Nicht deine Infos meine ich.

Bin ich also frei, wenn ich sage ich möchte tausend Jahre auf dieser Erde weilen, was mir ganz offensichtlich verwehrt bleibt? Was bedeutet Freiheit? Ist Freiheit, wenn ich nach Arbeitsschluss entscheiden darf ob ich den fünf nach oder den zwanzig nach Zug nehmen soll? Oder wenn ich selber wählen darf, in welche After-Work Party ich gehen möchte? Oder welches der 35 Kanäle ich sehen möchte, welche alle in etwa die gleichen Themen zu etwa den gleichen Zeiten abhandeln?

Was ist Freiheit, aus was besteht sie? Wer hat sie? Und wer entscheidet darüber? Was ist eine 40 Stunden Woche? Was bedeutet 100% zu arbeiten? 100% von was? Von deinem Leben? Deinem Leben? Deinem? Dein eigenes, welches nur du hast, niemand sonst. Trotzdem entscheidest offensichtlich nicht du. Oder hast du in etwa zugestimmt, als öffentlich gefragt wurde, wie viele Stunden man pro Woche arbeiten sollte? Warst du da anwesend? Wann war das? Wer hatte diese Frage gestellt? Oder konnte man einfach bei einer Abstimmung entscheiden ob man lieber 40 oder 50 Stunden arbeiten will? Dass es dazwischen liegen würde, wurde einfach hingenommen?

Ist es Freiheit, wenn Kriege geführt werden? Haben die Menschen beschlossen, dass sie fortan auf ihr eigenes Gegenüber schiessen werden? Oder wurde es ihnen eingetrichtert, so wie die 40 Stunden Woche?

Ja, wir müssen arbeiten. Wir müssen essen, trinken, schlafen und uns fortpflanzen. Was müssen wir sonst noch? Brauchen wir eine Börse? Brauchen wir ganz hohe Häuser? Lange Strassen, fette Autos, Breitbandanschluss? Wozu? Was gibt es uns und was hat es mit der Freiheit zu tun? Gibt es uns mehr Freiheit? Oder kann es sein, dass es uns letzten Endes sogar der Freiheit beraubt? Wie wäre ein Tag ohne all diese Dinge, der trotz allem unsere Bedürnisse befriedigte? Sagen wir, es ist 30 Grad warm, du hast Shorts, etwas zu essen, trinken und eine nette Begleitung neben dir. Was würde dir fehlen? Nichts? Oder Sinn? Oder ein Internetanschluss? Was würdest du wählen, wenn du aus allen Dingen auswählen könntest, genau in diesem Moment?

Heute, lieber Leser, basteln wir uns ein Weltbild. Als erstes brauchen wir dazu natürlich ein par Dinge, woraus so ein Weltbild besteht. Wir nehmen dazu einen Gott, einen Glauben, ein par Dogmen, Rituale und Bräuche und nicht zuletzt natürlich eine prise Repression.

Den Gott setzen wir dort hin, wo es allen Menschen schmerzt. Bei ihren geheimsten Wünschen, Sehnsüchten und ihrem damit verbundenen schlechten Gewissen. Wir sagen: “Gott sieht alles.” Damit haben wir bereits eine weitere Komponente erzeugt, ohne diese speziell hinzufügen zu müssen. Angst und Schrecken. Dies verbinden wir dann mit Repression, indem wir sagen, du musst dies und jenes Glauben, dann kannst du, wenn alles gut gehen wird und du dich wirklich anstrengst, eventuell frei werden. Ansonsten landest du in der Hölle und wirst für immer schmoren! Aber, und das ist wichtig, du musst regelmässig beten. Und dies kostet. Beten gibts nicht gratis und nicht an jedem Ort. Denn Gott ist nicht überall, nur dort wo wir eine Kirche für dich bauen werden. Dann machen wir das Betreten der Kirchen gebührenpflichtig, indem wir ordentlich in die Staatskasse langen und dem unbescholtenen Bürger sage und schreibe 1/5 der ordentlichen Steuern abzapfen. Wir brauchen dieses Geld um die Kirchen zu bauen. Und um gemeinnützige Dinge zu tun. Den grossen Rest brauchen wir um unseren grossen Apparat aufrecht zu erhalten an dem sich dann ein par wenige bereichern können. Dazu benötigen wir die Dogmen, Rituale und Bräuche. Die Dogmen verhindern, dass jemand anfängt nachzudenken, quasi ketzerisch wird. Dafür haben wir ja den Gott, der alles sieht, auch die beschmutzen Gedanken, welche die Kirche in ein ungünstiges Licht rücken würden. Die Rituale und Bräuche dienen nur dazu, dass wir vergessen. Wir sollen vergessen wer wir sind. Denn solange wir beschäftigt sind mit Ostern und Weihnachtsstress, Valentinsgeschenke und Papstbesuche, machen wir uns auch keine weiteren Gedanken. Und wenn doch… Ihr wisst schon.

Definition nach Wikipedia:
Eine Frustration (von lat. frustra = vergeblich) ist eine Wunschversagung. Frustration entsteht durch Ohnmacht (Differenz zwischen Wunsch und objektiven Möglichkeiten) oder durch Nichterreichen eines gesteckten Zieles aus inneren (Selbstüberschätzung) oder äußeren Gründen (Versagung von Wünschen) durch andere oder sich selbst.

Das Gefühl der Frustration kommt immer auf, wenn ein Lebewesen sich etwas wünscht oder ein Ziel setzt, es dann aber nicht erreicht. Damit ist Frustration eng sinnverwandt mit dem buddhistischen Begriff des Leidens (Dukkha).

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Was einst zart und lieblos begann…Ach was, nicht wieder dieses ohrenbetäubende gezirze über die Liebe und die Schönheit dieser Welt, die ja eigentlich grausam und haltlos ist. Mindestens in den Medien. Und die stimmen ja auch. Die Medien. Medienverschwörung ist hier das Thema.  Obwohl, eigentlich ist das gar nicht so. Mit der Verschwörung meine ich. Wie sollte es auch, wer sollte denn auch, und weshalb. Die Welt ist, wie sie ist, und das ist auch gut so. Und wie sie wirklich ist, interessiert sowiso niemanden, weil man weiss wie sie ist, nämlich so wie auf der Titelseite präsentiert. Mal so, und mal so. Aber eigentlich immer gleich. Manchmal gibt es eine neue Regierung und manchmal da gibt es einfach einen Krieg. Oder eine Überschwemmung. Oder ein Soldat wird überrollt. Warum auch immer. Es ist wie es ist und niemand kann etwas dafür und alle schauen zu. Unbeteiligt – Gottlos.

Die Krönung der Schöpfung. Wir wissen jetzt alles. Und was wir noch nicht wissen, das wissen wir auch bald, weil das wird in den Schmieden des Wissens gefertigt. Tag für Tag wird gehämmert, geschraubt und geschnaubt. Trotzig und stoisch, poltern wir an die Türe des Nichtwissens, bis sie aufbricht. Dahinter wird hell, das Antlitz von Gott ersichtlich, das wissen wir genau. Eines Tages werden wir da sein. Und wenn man sich die Welt so anschaut, sind wir gar nicht mehr weit davon entfernt. Spätestens, wenn wir alle Resourcen aufgebraucht, den letzten Flecken vergiftet und sich unsere Haut in Fetzen von uns löst, wenn nichts mehr übrig bleibt und wir uns deshalb selber in die Luft spregen. Ja dann, bleibt nichts mehr – ausser Gott. Seine Krönung hat sich selbst zerstört. Leider war der Plan nicht gut genug. Offensichtlich. Oder wird bald die Kehrtwende eintreten? Wende?

Kehrt vor eurem eigenen Hause, dann wird auch euer Glück sich zu einem Besseren wenden. Eigentlich ist es traurig. Oder bin nur ich es? Selbst eine zwei monatige Medienpause brachte keine Linderung. Denn es ist eine Sucht. Hör zwei Monate mit dem Saufen auf und fang dann wieder an. Hat sich etwas geändert? Ich meine nein. Und so konsumieren wir friedlich weiter. Solange unser täglich Futter uns gegeben, wir uns nicht zu sorgen brauchen. Worüber sollten wir uns denn beschweren. Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Also wozu sollten wir unsere Aufmerksamkeit unseren Manipulatoren schenken, die so fürsorglich für uns da sind und das geben, was uns dumm und unklug hält. Lieber nichts wissen, die tägliche Arbeit verrichten und in die Schlange einreihen. Es gibt wohl nichts schlimmeres als wache aufmüpfige mündige Bürger. Lieber werden diese mündig gemacht. So dass auch ihr Maul bündigt passt und ins gleiche Horn bläst, damit nichts aus dem Ruder läuft.

Dann fragt man sich vielleicht wie sollte das gehen. Wie könnte es sein, dass keine Universität solches lehrt, nichts ans Licht gerät, oder mindestens nicht so, dass es bis zur Titelseite reicht. Nun, dann hör mal das Lied “Word of Mouth” von Mike & The Mechanics. Du, bist das Werkzeug. Mit deinem Glauben, deinen Überzeugungen und Dogmen. Wobei du bei letzerem natürlich wehement behaupten würdest, dies gehöre in die düstere Zeit des Mittelalters und hätte bestimmt nichts mit dir zu tun. Und dann wird vielleicht auch ein klein wenig die Tragweite bewusst. Du magst es nicht glauben, du magst es nicht sehen. Alles andere ist dir lieber. Weil wer will schon freiwillig Schmerzen. Und diese wären unausweichlich, würdest du hinschauen. Auch wenn es nur die Verbrennungen des Egos sind, das nun an den alten anhaftenden Mustern scheitern würde und sich selbst darin spiegeln soll um zu sehen was für einen riesen grossen Mist du dir in deinem eigenen Kopf zusammengebraut hast.

Aber das ist auch nicht weiter schlimm. Ich mag auch das in der eigenen Brauerei gebraute Bier der Restaurants. Dann sind auch die Schmerzen nicht mehr so schlimm. Das unaufhörliche Pochen im Kopf lässt langsam nach, die Gedanken werden weich und neigen sich zu angenehmeren Dingen. 

Frauen, Fussball, Autos. Dankeschön.