Nun, nach 4 Jahren des Abmühens und Schuftens ist das Grauen vorüber. Schön war die Zeit und hart. Nicht wegen den Aufwendungen in der Freizeit, sondern wegen des immerwährenden nie endenden Stromes des dahninplätschernden monotonen Gelabers, welches man fortwährend in unser Hirn flösste. Die Sinnlosigkeit und Abgelöschtheit mit der uns so Unnützes präsentiert wurde ist schon überwältigend. Schon mal beim Kochen daran gedacht, wie sich der Temperaturverlauf zwischen Pfanne und Kochgut gegenseitig beeinflusst? – Eben.
Nun, nach 4 Jahren stehen wir jetzt auch an einem anderen Ort. Und schon kommt der nächste Gedanke. Und jetzt? Was soll ich mit meinem Leben und nach der Überwindung der während der Schulzeit antrainierten Alkoholsucht anfangen? Wo soll ich hin? Heute gerade gelüstet mich nach einer Ausbildung zum Obergärtner. Echt wahr, es heisst so. Eidg. Dipl. Obergärtner. Dann wäre ich sicherlich in der Lage meinen Balkon Obermässig zu bepflanzen. Doch nach all dem was ich an Schule bis jetzt gesehen und davon gehört habe, stelle ich mir schon die Frage: “Was soll das?”
Gibt es denn keine Ausbildung in der man wirklich etwas lernt? Die einem wirklich etwas nützt? Ich meine Leute, wir können doch so nicht stehen bleiben! Es gibt noch etwa eine Million Themen mit denen wir uns befassen müssen. Was ist wenn der Strom ausfällt und wir unser Gemüse selber im Garten anpflanzen müssen? Wer kocht dann für uns? Oder wenn die Schweinegrippe alle Mediziner tötet? Wer ist dann unser Arzt?